Statements zu Prof. Erwin Böhm und seinem "Psychobiographischen Pflegemodell" Zum Abschluss der Kursangebote werden die Teilnehmenden aufgefordert, eine persönliche Stellungnahme zu verfassen. Sie können darin beschreiben, was sie von dem Modell halten, welche praktischen Erfahrungen sie gesammelt haben und ob und wie sich ihr Pflegeverständnis entwickelt, bzw. verändert hat. Wir werden diese Seite laufend aktualisieren und um ein Chat-Forum erweitern.   Es ist ein sehr gutes Modell für die Arbeit mit alten Heimbewohnern. Es gibt mir ein Hilfsmittel, die Menschen die ich betreue, zu neuem Leben zu erwecken. Sie sollen wieder teilhaben am Leben, nicht in die Regression verfallen.   Einzelne Ausdrücke bereiten mir noch Schwierigkeiten sie zu verstehen. Ich denke aber, nach einer gewissen Zeit werde ich damit klarkommen.   Viele fremde Ausdrücke/neue Wörter. Deshalb braucht man relativ lange zum Umsetzen. Ansonsten nützlich für die Arbeit in der Institution, mit den betagten Menschen.   Ich fand den Grundkurs sehr interessant und hilfreich und möchte ihn im Pflegealltag nicht mehr missen.   Das psychobiographische Pflegemodell beurteile ich als weiteres Hilfsmittel bei der Umsetzung, den Menschen in seiner Ganzheit zu erkennen, zu akzeptieren und zu begleiten.   Ich finde dieses Modell sehr interessant. Es wurde mir bewusst, wie wichtig die Gefühlsebene in der Pflege ist um einen Menschen zu erreichen. Mein Handeln bekommt durch dieses Modell den theoretischen Hintergrund. Es wird (ist) belegbar - begründbar. Es ist ein "Muss", dass bei jedem Bewohner eine Biographie erstellt ist - oder wird!   Seit dem Besuch des Kurses hat sich für mich am Arbeitsplatz viel geändert. Ich arbeite bewusster nach "Böhm". Sehe den Bewohner nicht nur als alten Menschen der jetzt auf der Abteilung ist, sondern als einen Menschen der eine Lebensgeschichte hinter sich hat, die er mitträgt und von ihr geprägt ist.   Am Anfang hatte ich Mühe das Modell zu verstehen, da die Literatur für mich persönlich kompliziert war. Die Kurstage waren intensiv und für mich ein bisschen "chaotisch". Ich war froh, wenn ich im Team Hilfe holen konnte.   Die Wichtigkeit meiner eigenen "Pflegediagnose" wurde mir erst jetzt bewusst. Auch jene Wichtigkeit, Probleme aus Sicht der Pflegenden und Bewohner zu unterscheiden ( = wer hat ein Problem womit).   Das Pflegemodell nach Böhm empfinde ich als ausgezeichnetes Instrument für unsere Arbeit, aber auch als allgemeine Grundlage im Umgang mit allen Menschen.   Ich habe die WB sehr genossen und durfte mich durch sie persönlich und fachlich weiterentwickeln.   Mit diesem Modell zu arbeiten spricht mich sehr an. Ich erkenne darin viele Vorteile für die Bewohner, um ihn besser zu verstehen.   Brauche noch viel Zeit um es richtig umsetzen zu können.   Mich hat dieses Pflegemodell sehr überzeugt. Es begleitet mich schon seit Jahren und hat auch mein Verhalten im privaten Bereich geprägt. Ich wünschte mir, dass diese Modell zum Normalitätsprinzip in der Pflege und Betreuung - und im täglichen Umgang mit Menschen wird.   Dieses Pflegemodell will nicht nur Bedürfnisse befriedigen, sondern der Hauptzweck liegt darin durch gezielte Weckung oder Reaktivierung des Lebenstriebes den Menschen zu bewegen. Dies bedeutet: Nicht ich tue für dich, sondern ich helfe dir selbst zu tun.   Ich bin vom Pflegemodell überzeugt. In der Praxis ist jedoch zu wenig Zeit vorhanden um dieses auch vollumfänglich umsetzen zu können, bzw. es dauert lange bis die Biographien und auch Stories aufgenommen sind. Es braucht Engagement und Durchhaltewillen von den Betreuerinnen. Sicher sind auch immer wieder Weiterbildungs- und Wiederholungskurse nötig um die nötige fachliche Kompetenz zu haben.   Ich bin überzeugt, dass das Arbeiten mit dem psychobiographischen Pflegemodell nach Böhm Psychopharmaka reduziert, unseren Beruf interessant hält und das Befinden seitens der Betagten und seitens uns Betreuenden wesentlich verbessert wird.   Vieles am Böhm- Modell ist für mich spannend und im Alltag umsetzbar. Am meisten interessiert mich dabei die Lebensgeschichten in ihren persönlichen, regionalen und historischen Zusammenhängen.   Ich habe mir einen Arbeitsplatz mit diesem Pflegemodell gesucht und ihn auch gefunden. So macht Arbeiten mit Betagten Spass.   Finde ich eine tolle Sache. Wenn ein Team mit diesem Modell arbeitet und alle an einem Strang ziehen, mitarbeiten, kann man viel bewegen. Man lernt vieles mehr über den Bewohner und man versteht auch viele Dinge besser. Es ergibt sich eine ganz andere Beziehung zum Bewohner, wenn ich weiss wie er gelebt hat, was er mag usw. Auch die Teamarbeit ist viel besser, man redet viel mehr.   E. Böhm macht einen kompetenten aber auch arroganten Eindruck auf mich. Ich finde seine Theorie hat viel Wahrheit und Weisheit. Auch sein daraus entwickeltes Modell ist ein hilfreiches Instrument zur praktischen Anwendung seiner psychobiographischen Theorie. Obwohl es manchmal kaum möglich ist, die Zeit zu finden um jeden Bewohner nach Böhm zu pflegen, gibt mir sein Ansatz eine gute Unterstützung. Vor allem bei einzelnen auffälligen Verhaltensstörungen eines Bewohners, in der täglichen Arbeit. Ich kann und werde seine Arbeit weiterhin in meine Arbeit einfließen lassen.   So müsste der Umgang mit Betagten aussehen! Wertschätzung des Lebens unserer Betagten lässt sie länger aktiv und selbständig bleiben. Es wäre wünschenswert, dass diese Pflegetheorie weitere Kreise in der Praxis begeistern könnte. Auch wenn in unserer Organisation nicht alles möglich ist, lässt sich vieles umsetzen zum Wohle unserer BewohnerInnen, was meine Arbeit bereits gezeigt hat.   Mir hat dieser Kurs sehr viel gebracht, im Arbeits- und Privatbereich. Es hilft die Menschen besser zu verstehen, auch zu merken wie umgehen mit ihren Problemen. Habe meine eigene Biographie geschrieben und daraus viel Positives erkannt.   Das Modell spricht mich sehr an. Der Stoff war nicht immer einfach. Wenn man sich aber selber noch in die Unterlagen und Arbeitsbücher vertieft, kann man Fragen selber klären, lernt dabei auch gleichzeitig den Umgang damit.